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Region · Osten

Sachsen

Sachsen verbindet barocke Residenzkultur mit Bergbautradition und atemberaubender Naturlandschaft. Dresden – das „Elbflorenz" – mit seiner wiederaufgebauten Frauenkirche und dem Zwinger, das Meißener Porzellan, die Felsen der Sächsischen Schweiz und die Bergbaugeschichte des Erzgebirges machen Sachsen zu einer der kulturell reichsten Regionen Deutschlands.

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Überblick

Sachsen, mit Dresden als Landeshauptstadt, ist eines der kulturell dichtesten Bundesländer Deutschlands. Die Region war im 18. Jahrhundert unter den Wettinern und dem Kurfürsten August dem Starken eine der bedeutendsten Mächte Mitteleuropas – eine Epoche, die sich in der Dresdner Barockarchitektur, den Kunstsammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und in der Porzellanmanufaktur Meißen niederschlug.

Dresden, von seinen Bewunderern als „Elbflorenz" bezeichnet, besitzt eine der schönsten Stadtsilhouetten Europas: Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Hofkirche und Residenzschloss gruppieren sich entlang des Elbufers zu einem Ensemble von europäischem Rang. Die weitgehende Zerstörung im Februar 1945 und der jahrzehntelange Wiederaufbau nach der Wende haben das Stadtbild geprägt – und der Frauenkirche eine besondere symbolische Dimension verliehen.

Im Süden des Landes, an der tschechischen Grenze, liegt die Sächsische Schweiz: ein Sandsteingebirge mit bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten und dem berühmten Bastei-Felsplateau hoch über der Elbe. Das Erzgebirge, westlich davon, ist geprägt von einer jahrhundertealten Bergbau- und Handwerkstradition – Schnitzkunst, Klöppelspitze und der Bergbau auf Silber, Zinn und Uran haben diese Region geformt. Seit 2019 ist die Montanregion Erzgebirge UNESCO-Welterbe.

Leipzig, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist bekannt als Messestadt, als Ort der Friedlichen Revolution von 1989 und als Musikstadt Johann Sebastian Bachs. Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an die entscheidende Niederlage Napoleons 1813.

Bekannte Sehenswürdigkeiten

Eine Auswahl der bedeutendsten Wahrzeichen, die nach und nach mit eigenen Unterseiten ausgebaut werden:

Dresden · Barock

Dresdner Frauenkirche

Barocker Kuppelbau am Neumarkt, zerstört 1945, wiederaufgebaut bis 2005 – Symbol für Frieden und Versöhnung.

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Meißen · Mittelalter

Albrechtsburg & Dom

Spätgotische Burganlage mit Dom über der Elbe, Wiege der Meißener Porzellanmanufaktur.

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Sächsische Schweiz · Natur

Bastei-Felsen

Markantes Sandsteinfelsplateau 194 Meter über der Elbe, berühmtester Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz.

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Leipzig · Neuzeit

Völkerschlachtdenkmal

Monumentales Denkmal zur Erinnerung an die Völkerschlacht 1813, eines der größten Denkmäler Europas.

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Region auf einen Blick

Landeshauptstadt
Dresden
Fläche
ca. 18.415 km²
Einwohner
ca. 4,0 Mio.
UNESCO-Welterbe
ehem. Dresdner Elbtal (2009 aberkannt) · Montanregion Erzgebirge (seit 2019)
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober

Landschaft & Kultur

Die kulturelle Identität Sachsens ist durch den Kontrast von höfischer Residenzkultur und bäuerlicher Handwerkstradition geprägt. Die Dresdner Barockarchitektur und die Kunstsammlungen der Wettiner stehen der volkskundlichen Tradition des Erzgebirges gegenüber: Schnitzkunst, Klöppelspitze, Holzspielzeug und Bergbaubrauchtum haben die Region über Jahrhunderte geformt.

Das Meißener Porzellan, 1708 von Johann Friedrich Böttger am Dresdner Hof erfunden und in Meißen produziert, ist das vielleicht bekannteste Exportgut der Region. Die Porzellanmanufaktur Meißen ist noch heute in Betrieb und für Besucher zugänglich. Das Erzgebirge, mit seiner jahrhundertealten Bergbaugeschichte, hat dagegen in Holzschnitzerei und Bergbaubrauchtum eine eigene kulturelle Sprache entwickelt, die bis heute lebendig ist.